Tiergestützte Therapie mit Pferd

blueDie tiergestützte Therapie steht für ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren, das bei neurologischen Erkrankungen und Behinderungen ebenso zum Einsatz kommt wie bei psychischen Krankheiten.  In der Regel sollen die Therapieeinheiten andere Therapieformen unterstützen und sinnvoll ergänzen. Insgesamt zielt die tiergestützte Therapie darauf ab, eine Heilung der bestehenden Krankheiten herbeizuführen, den Gesundungsprozess wirksam zu unterstützen oder bestehende Symptome zu mindestens zu lindern und auf diese Weise die Lebensqualität zu erhöhen.

Pferde eignen sich besonders zur Förderung von

  • Wahrnehmung
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung
  •  Konzentration
  •  Koordination und Gleichgewicht
  • Grob- und Feinmotorik
  •  Losgelöstheit und Entspannung
  • Kooperationsfähigkeit
  • Sicherheit und Vertrauen

Was kann eine tiergestützte Therapie bewirken?

Das Ziel der tiergestützten Therapie liegt im Umgang mit dem Pferd, um alle Sinne des Menschen anzusprechen und ihn individuell sowie ganzheitlich zu fördern. Pferde begegnen jedem Menschen wert- und vorurteilsfrei. Auf diese Weise, zeigen sie dem Menschen einerseits Grenzen auf, ermöglichen jedoch andererseits, sich ihnen anzunähern und eine Beziehung aufzubauen.

Während der Therapieeinheiten werden beispielsweise Übungen auf oder mit dem Pferd durchgeführt.

Doch bereits der Kontakt mit dem Tier und die Pflege des Pferdes eröffnen neue Erfahrungsfelder und nehmen einen positiven Einfluss auf den Teilnehmer. Es werden z.B. das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in der eigenen Fähigkeit gestärkt, die Wahrnehmung verbessert und die Motorik geschult. Auch deutliche Verbesserungen von Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit und soziale Kontaktaufnahme, sowie Verminderung von Angstzuständen, sind Bestandteil der Therapie. So kann die tiergestützte Therapie dazu beitragen, die Lebensfreude der Teilnehmer insgesamt zu erhöhen.

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